Wo sich Tauben an einem Gebäude einmal eingerichtet haben, bleibt selten nur ein optisches Ärgernis: Kot überzieht Simse, Fensterbänke und Fassaden, Nistmaterial verstopft die Rinnen, und mit der Zeit leidet die Bausubstanz. In Gelsenkirchen klärt Seibel365 zunächst am Telefon mit Ihnen, wo genau die Tiere sitzen, was den Ort für sie attraktiv macht und mit welcher tierschutzkonformen Abwehr sich die betroffenen Stellen dauerhaft sichern lassen. Das Ziel ist dabei nie, den Tauben zu schaden, sondern ihnen die beliebten Sitz- und Nistplätze zu nehmen.
Kostenlose & unverbindliche telefonische Beratung: 0176 – 16 0519 88
Erreichbarkeit: rund um die Uhr telefonisch erreichbar
Nicht die Taube, ihr Kot ist das Problem
Ein einzelner Vogel auf dem First ist harmlos. Kritisch wird es erst, wenn eine Gruppe einen Ort dauerhaft als Schlaf-, Sitz- und Brutplatz annimmt – dann summiert sich der Kot Tag für Tag. Taubenkot ist säurehaltig und greift auf Dauer Naturstein, Putz, Ziegel, Metall und Lack an; aus einer Verschmutzung an Gesims, Fensterbank oder Balkonbrüstung wird so nach und nach ein echter Substanzschaden. Dazu setzen Nistmaterial und Kot Dachrinnen und Fallrohre zu, sodass Feuchtigkeit dort steht, wo sie nicht hingehört.
Hinzu kommt der hygienische Aspekt: In Kot, Nestern und Gefieder können sich Parasiten wie Taubenzecken und Milben halten, und getrockneter Kot kann Krankheitserreger enthalten. Genau deshalb ist das Aufwirbeln von trockenem Kot heikel – dazu weiter unten mehr. Je früher die Abwehr greift, desto kleiner bleibt der Schaden.
Tierschutzkonforme Abwehr statt Tötung
Tauben dürfen nicht verletzt oder getötet werden – wirksame Abwehr bedeutet deshalb, ihnen die attraktiven Plätze zu nehmen und sie auszusperren, nicht sie zu bekämpfen. Dafür haben sich rein mechanische Systeme bewährt, die fachgerecht montiert die Tiere weder verletzen noch einklemmen:
- Netze verschließen Innenhöfe, Lichtschächte, Balkone, Nischen oder ganze Fassaden- und Dachabschnitte flächig und dauerhaft
- Spanndrähte verhindern auf schmalen Simsen und Kanten das Landen, ohne stark aufzutragen
- Spikes und Sitzdorne belegen Anflug- und Sitzkanten so, dass die Tiere keinen Halt mehr finden
- ergänzend helfen das Entfernen von Futterquellen und das Schließen offener Einschlupfstellen unter Dach und in Fassadenhohlräumen
Verbotene oder tierquälerische Mittel kommen dabei nicht infrage. Besetzte Nester und laufende Brutzeiten sind geschützt: Sitzt bereits eine Taube auf Eiern oder Jungtieren, wird das berücksichtigt und der richtige Zeitpunkt mit Ihnen abgestimmt. Welche Kombination an Ihrem Gebäude passt, entscheidet sich nach der Beurteilung – nicht pauschal.
Fachliches Vorgehen
- Sitz-, Anflug- und Nistplätze sowie die Hauptzonen der Verschmutzung am Gebäude erfassen
- Prüfen, ob Nester besetzt sind und ob eine laufende Brutzeit zu berücksichtigen ist
- Ursachen wie offene Nischen, Fassadenhohlräume, Einschlupfstellen und Futterquellen bewerten
- Je Bauteil das passende tierschutzkonforme System (Netz, Spanndraht, Spikes) auswählen
- Auf substanzschonende, möglichst unauffällige Montage achten – besonders an gründerzeitlicher Bausubstanz
- Verschmutzte Flächen fachgerecht und mit geeigneter Schutzausrüstung reinigen
- Hinweise zur Nachkontrolle geben, damit die Abwehr dauerhaft trägt
Wirksam ist eine Lösung nur, wenn sie alle beliebten Plätze zugleich erfasst. Bleibt auch nur eine attraktive Kante frei, weichen die Tiere oft nur wenige Meter aus – dann verschiebt sich das Problem, statt zu verschwinden.
Ablauf der Taubenabwehr
- Lage schildern: Gebäude, betroffene Stellen, Sitz- und Nistplätze sowie den Umfang der Verschmutzung am Telefon beschreiben.
- Beurteilung: klären, wo die Tiere sitzen, warum der Ort angenommen wurde und ob Nester besetzt sind.
- Lösung abstimmen: geeignete, tierschutzkonforme Systeme und den passenden Zeitpunkt festlegen.
- Umsetzung: Abwehr fachgerecht montieren und – wo nötig – verschmutzte Bereiche angefeuchtet und mit Schutzausrüstung reinigen.
- Nachkontrolle: Wirkung prüfen und bei Bedarf nachbessern, damit keine neuen Sitzplätze entstehen.
Taubenkot geschützt und ohne Staub beseitigen
Die Reinigung verdient besondere Aufmerksamkeit. Getrockneter Taubenkot darf nicht einfach trocken abgekehrt oder mit dem Besen aufgewirbelt werden – dabei entsteht Staub, der Erreger und Sporen in die Atemluft tragen kann. Fachgerecht wird der Kot vorab angefeuchtet, mit geeigneter Schutzausrüstung – Handschuhen und Atemschutz – abgenommen und sachgerecht entsorgt. Erst auf einer sauberen, trockenen Fläche halten die Abwehrsysteme zuverlässig. Bei stark verschmutzten Dachböden, Lichtschächten oder Gewerbeflächen gehört diese Arbeit in fachliche Hände und nicht in Eigenregie.
Tauben in Gelsenkirchen: Industriebauten, Bahnanlagen und Altbaufassaden
Als Bergbau- und Industriestadt bietet Gelsenkirchen Stadttauben reichlich Unterschlupf. An Industrie- und Gewerbebauten, unter Hallendächern, an Verladeanlagen und auf breiten Stahlträgern finden die Tiere geschützte, störungsarme Sitzplätze, wie sie im dichten Wohnumfeld selten sind. Ähnliches gilt für Bahnanlagen: überdachte Bahnsteige, Unterführungen und die stählernen Brücken über Emscher und Rhein-Herne-Kanal sind klassische Sammel- und Nistplätze, weil sie Deckung nach oben und ruhige Kanten zugleich bieten.
Die reich gegliederten Gründerzeitfassaden in der Altstadt und in Schalke tun ein Übriges: Gesimse, Fensterverdachungen, Balkone und tiefe Nischen sind für Tauben wie geschaffen. Gerade hier lohnt eine substanzschonende, unauffällige Abwehr, die das Erscheinungsbild der historischen Bauten wahrt. In den Zechen- und Arbeitersiedlungen sowie an den Reihen- und Nebengebäuden in Stadtteilen wie Buer, Erle oder Scholven verlagert sich das Thema dagegen auf Dachüberstände, offene Dachstühle und Nebendächer, an denen sich auch Marder einnisten. Ein Vorkommen im Stadtbild ist nie ein Beleg für einen Befall am eigenen Haus – entscheidend ist stets, wo genau die Tiere dauerhaft sitzen und brüten.
Kostenlose Beratung vor der ersten Maßnahme
Ob wenige Meter Sims oder eine komplette Fassade, ob einzelner Spanndraht oder großflächige Vernetzung – der Aufwand hängt von der Art und Stärke des Befalls, der Zugänglichkeit des Gebäudes, dem gewählten Verfahren, der Objektgröße und nötigen Nachkontrollen ab. Eine seriöse Zahl lässt sich vorab nicht nennen. Lassen Sie Ihre Situation deshalb kostenlos und unverbindlich am Telefon einordnen; der individuelle Preis wird vor Arbeitsbeginn mit Ihnen geklärt. Mehr zu den Kosten.
Häufige Fragen zu Tauben
Sind Stadttauben geschützt?
Ja. Tauben dürfen nicht verletzt oder getötet werden; zulässig ist, ihnen Sitz- und Nistplätze zu nehmen. Besetzte Nester und laufende Brutzeiten sind dabei zu beachten. Deshalb wird zuerst die Lage beurteilt und der richtige Zeitpunkt mit Ihnen abgestimmt.
Welche Abwehr wirkt dauerhaft?
Am zuverlässigsten sind fachgerecht montierte, mechanische Systeme wie Netze, Spanndrähte und Spikes – ergänzt um das Beseitigen von Futterquellen. Wichtig ist, alle beliebten Plätze zugleich zu erfassen, sonst weichen die Tiere nur wenige Meter aus.
Ist Taubenkot wirklich gesundheitlich bedenklich?
Getrockneter Kot kann beim Aufwirbeln Staub mit Erregern und Sporen freisetzen, und in Kot und Nestern können sich Parasiten halten. Er sollte daher nicht trocken abgekehrt, sondern angefeuchtet und mit Schutzausrüstung entfernt werden. Größere oder stark verschmutzte Flächen gehören in fachliche Hände.
Beschädigen Netze und Spikes das Gebäude oder die Tiere?
Nein. Fachgerecht montierte Netze, Drähte und Spikes verletzen die Tiere nicht und lassen sich substanzschonend anbringen. Gerade an den gründerzeitlichen Fassaden in Altstadt und Schalke wird auf unauffällige, das Erscheinungsbild wahrende Lösungen geachtet.
Was kostet die Taubenabwehr in Gelsenkirchen?
Das hängt von Umfang, Zugänglichkeit und gewähltem System ab und lässt sich erst nach der Beurteilung sagen. Die telefonische Beratung ist kostenlos und unverbindlich; der individuelle Preis wird vor Arbeitsbeginn abgestimmt.
Sitzplätze telefonisch schildern
Beschreiben Sie, um welches Gebäude es geht, wo die Tauben sitzen oder nisten und wie stark die Verschmutzung bereits ist. So lässt sich schon am Telefon einschätzen, welche tierschutzkonforme Abwehr sinnvoll ist.
Jetzt kostenlos & unverbindlich anrufen: 0176 – 16 0519 88
Telefonisch erreichbar: rund um die Uhr telefonisch erreichbar